Aphrodite, Terrakottafigur, Mitte des 2. Jhd. v.Chr.

Operation wegen weiblicher Inkontinenz

Zu den häufigen Operationen gehört auch die Korrektur der weiblichen Harninkontinenz. Mit der neuen TVT-Schlingentechnik gelingt es unter nahezu ambulanten Bedingungen in lokaler Betäubung die Patientinnen von ihrem unwillkürlichen Harnverlust zu heilen. Besondere Beachtung verdient die Indikationsstellung zu dieser Operation. Bei einer starken Senkung der vorderen Scheidenwand, bei zusätzlichen Senkungszuständen im kleinen Becken und bei vorwiegender Harndrangsymptomatik ist diese Operation jedoch nicht gerechtfertigt! Daher kommt den Untersuchungen vor der Operation (z.B. urodynamische Untersuchung, Röntgendarstellung der Harnblase) besondere Aufmerksamkeit zu. Wie bei allen Operationsmethoden bedarf es eines Chirurgen, der eine große operative Erfahrung hat.