Dranginkontinenz

Bei der Frau nach dem Wechsel kann die lokale Anwendung von östrogenhaltigen Salben oder Zäpfchen die Durchblutung von Scheide und Schließmuskel wesentlich verbessern und damit auch die Beschwerden bei Dranginkontinenz lindern.

Für die Dranginkontinenz gibt es verschiedene Medikamente, sogenannte Anticholinergika, die Drangintensität und Dranghäufigkeit unterdrücken; leider haben sie auch Nebenwirkungen wie trockener Mund und Verstopfung, etc. In sorgfältiger Abstimmung und Beratung durch den Urologen gelingt es meistens den Harnverlust zu verringern. Jede Medikamentengabe muß jedoch in ihrer Wirkung vom behandelnden Arzt überprüft werden. Es hat keinen Sinn einfach mit einem Medikament aufzuhören, weil es Nebenwirkungen hat oder ohnehin nicht wirkt. Solche Entscheidungen sollen nur gemeinsam mit dem Arzt getroffen werden.